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Von Cafés am Rande der Welt & großen Entscheidungen

In diesem Beitrag möchte ich euch gerne etwas über den Autor John Strelecky erzählen, weshalb seine Bücher eine große Bedeutung für mich haben und weswegen ich in unklaren Momenten immer wieder gerne nach ihnen greife.

 

Das erste Buch von dem Autor, dass meinen Weg kreuzte, war >Das Café am Rande der Welt<.

Damals arbeitete ich noch im Buchhandel und stolperte durch Zufall darüber. Weil der Titel interessant klang, warf ich einen Blick hinein. Aber aus irgendeinem Grund war es für mich noch nicht der richtige Zeitpunkt, dieses Buch zu lesen. Ich legte es wieder weg.

 

Monate später begann ich mein langersehntes Masterstudium. Wichtig dazu ist, dass ich mich durch die letzten Semester meines Bachelors gequält habe, in der sicheren Annahme, dass im Master alles besser werden würde. Dass alles, was mich jetzt störte, dann nicht mehr da wäre und ich zufrieden sein könnte. Dank John Strelecky weiß ich heute, was ich damals getan habe und dass ich nicht alleine damit bin. Wer kennt das Problem nicht? Man quält sich durch etwas durch, in der Hoffnung, dass, wenn man es erst einmal hinter sich hat, alles besser wird.

 

Tja… mein Masterstudiengang war nicht das langersehnte Licht am Ende des Tunnels. Es war nur etwas, woran ich mich in meiner Verzweiflung geklammert hatte, weil ich um ehrlich zu sein auch nicht wusste, welchen Weg ich sonst hätte gehen können. Aber hatte ich in meinem Bachelor noch die Kraft und die Disziplin mich einfach hindurch zu quälen, wollte mir das im Master einfach nicht mehr gelingen. Ich war unzufrieden. Ich wollte etwas ändern, wusste aber nicht, wieso. Und so richtig helfen konnte mir damals keiner.

 

Ausgerechnet dann fiel mir das merkwürdige Buch ein, dass ich vor Monaten in den Händen gehalten hatte. Und etwas sagte mir, dass genau jetzt der richtige Zeitpunkt war, um es zu lesen. Das mag magisch klingen, aber ich glaube, dass es einfach nur etwas damit zu tun hatte, dass ich vorher nicht bereit gewesen bin, mich Texten und Denkanstößen dieser Art zu öffnen.

 

Innerhalb kürzester Zeit verschlang ich das Buch und ich warne euch… man kann kein Buch von John Strelecky lesen, ohne dass es einen zum Nachdenken über das eigene Leben bringt. Manchmal mit schwerwiegenden Folgen. Ich habe so viel über meine Alltagsgestaltung, die Frage, was ich erreichen will, ob ich glücklich bin und wann ich mein Leben als erfüllt bezeichnen würde, nachgedacht, dass ich am Ende die einzig logische Entscheidung getroffen habe… Ich habe mein Masterstudium abgebrochen und mich entschieden, meinen Alltag von nun an mit Dingen zu füllen, die mir Freude bringen.

 

Dieses Umdenken hätte es ohne das Buch vermutlich nie gegeben. Es hat mir schlicht und einfach die Augen geöffnet und mir den Mut gemacht, den ich damals brauchte. Die Schilderungen und Denkanstöße darin sind so einleuchtend und stecken voller Wahrheiten, dass man sie einfach nicht ignorieren kann. Ich bewundere den Autor für solche Gedanken, die eigentlich völlig logisch erscheinen und doch von zu wenigen Menschen gedacht werden.

 

Seitdem lese ich regelmäßig Bücher von ihm. Ebenfalls empfehlen kann ich >Big Five for Life<. Eine fabelhafte Ergänzung zum Café am Rande der Welt. Der Klappentext des Buches lässt vermuten, dass es eher etwas für Manager und Geschäftsleute ist, doch ich sage euch, ihr werdet darin sehr viele hilfreiche Erkenntnisse finden können. Denn erst durch dieses Buch wurde mir wirklich klar, wie ich meine berufliche Zukunft gestalten möchte. Und worauf ich bei dieser Gestaltung Wert lege. Das ist nicht immer einfach, aber es lohnt sich, das verspreche ich.

 

Zuletzt möchte ich euch etwas über meine neuste Errungenschaft des Autors erzählen. >Das Wiedersehen im Café am Rande der Welt<. Und was soll ich sagen, ich war so aufgeregt, erneut in diese Welt abtauchen zu dürfen und wurde nicht enttäuscht. Wieder einmal warteten tolle AHA- Momente auf mich und die Einsicht, wie wichtig es ist, diese Momente festzuhalten, damit man sie nicht vergisst. Dieses Buch untermauert alles, was ich aus dem ersten Buch gelernt habe und ergänzt es so wunderbar, dass ich wieder etwas Neues dazulernen konnte. Auf einfache und witzige Weise bringt es einen dazu, sich mit dem eigenen Leben und den Erwartungen, die man an dieses Leben stellt, auseinanderzusetzen. Immer wieder finde ich zwischen den Buchstaben meine eigenen Gedanken und Fragen wieder, die aufgegriffen und beantwortet werden und habe dadurch oft das Gefühl, dass der Autor mich besser versteht, als ich selbst.

 

 

 John Strelecky ist ein Vorbild. Seine Worte sind inspirierend und ich habe mir vorgenommen, in regelmäßigen Abständen immer eines seiner Werke zu lesen. Und ich kann es nur jedem ans Herz legen, der bereit ist, etwas Neues zu lernen und die Dinge aus einem anderen Blickwinkel heraus zu betrachten.


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